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Also wenn 75g Tritium ausreichen würden für 30! Jahre, wie lange würde dann eine Notebookbatterie mit ihrem Gewicht reichen!? Ein Leben Lang.
Da aber ein Notebook nur im Durchschnitt 10 Jahre hält, reichen also auch 25g. Und 25g Tritium zu binden, in einzelnen Blöcken zu reagieren und alles abzuschirmen ist absolut kein Problem.
Da beim Beta-Zerfall ja Elektronen frei werden (Strom=Elektronen) muss also nur noch die verbrauchten Elektronen aufgefangen werden... also das Notebook erden... =) Oder mit den elektronen gleich ne Batterie füllen.
Teoretisch isset möglich. Nur wann die umsetzung marktreif ist und massenproduziert wird... Man wird sehen. jo
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@Christian H
Hi,
ich hab deine Rechung nicht ganz durchgesehen, aber mir scheint das Ganze stark übertrieben.
Nur mal so, woher nimmst du die Erkenntnis 75 g würden für eine Wasserstoffbombe ausreichen?
Ich hab mal gegoogelt, um herauszufinden, wieviel Energie bei einer Wasserstoffbombe freigesetzt wird.
Das was ich gefunden habe: 10^18 Joule
Stimmt das? (Korrigiert mich falls ich falsch liege, da ich diesen Wert nicht weiter bestätigen kann)
So, bei einer Dauerbelastung von 50 W, komme ich ich auf eine Laufzeit von 2 * 10^16 s. Auf Jahre umgerechnet sind das 6* 10^8 Jahre, also 600
millionen Jahre.
Auch wenn mein Wert um 5 Zehnerpotenzen falsch liegt, mit einem so kleinem Akku komm ich niemals an die Leistung einer H-Bombe dran.
Warum sollte man eigentlich nicht Tritiumoxid verwenden?
Für den Zerfall sind die Bindungen des Moleküls egal. Tritiumoxid ist schweres Wasser, also einfach zu handhaben. Wen dieses zerfällt benötigt man halt Zusatzstoffe, die das entstehende Wasserstoffgas bzw Sauerstoff binden.(Muss man auch bei normalen Batterien. siehe Braunstein etc.)
Ich habe mal ausgerechnet wieviel Elektronen/s freiwerden. Ich kam auf 2* 10^16 e/s.(Bei einer Halbwertzeit von 12 Jahren)
Um diese zu nutzen, müssen diese sicher erstmal abgebremst (sprich absorbiert) werden.
Damit kann man dann einen Kondensator aufbauen.
Hier hängst bei mir noch. Weis jemand wie ich rausbekomme, ob ich damit einen 50 Watt Verbraucher betrieben kann?
Mfg Moebius
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Hi,
als ich den Beitrag geschrieben habe, dachte ich, dass danach jedem klar wäre, dass eine derartige Batterie einfach unmöglich ist. Es ist einfach ein Witz.
Die 75 g Tritium in der H-Bombe stimmen in etwa. Die Art der Energiegewinnung bei der H-Bombe ist aber eine gänzlich andere als die bei der Betavoltaik. Bei der H-Bombe werden u.a. Tritum und Deuterium zu Helium verschmolzen. Das ist eine Kernfusion und liefert 17,6 MeV und damit etwa 1000 mal mehr Energie als bei der Betavoltaik zur Verfügung steht. Bei der Betavoltaik wird nur die kinetische Energie des Elektrons bzw. der Betastrahlung ausgenützt. Keine Kernfusion oder Kernspaltung. Egal in welcher Form das Tritium verpackt ist, als Element, in überschwerem Wasser oder in Metall gebunden, irgendwie wäre es immer möglich das Tritium wieder zu extrahieren. Und das in die Wasseraufbereitung oder ein Wasserschutzgebiet gekippt. Einfacher könnte man es Terroristen nicht mehr machen.
Die Zahlen zur Radioaktivität stimmen. Man brauch sich das ja nur vorzustellen: Jemend trinkt überschweres Wasser mit 75 g Tritium. Die 50 W welche ansonsten im Notebook verbrutzelt werden, fallen dann infolge der Radioaktivität komplett im Körper an, eben da ja Betastrahlung nur kurze Reichweite hat. Der Mensch ist wirklich innerhalb kürzester Zeit mausetot und zwar auf eine nicht ganz angenehme Art und Weise. Allein der Vergleich mit Tonnen von Radium welche eine entsprechende Radioaktivität haben, sollten jedem zu denken geben.
Also meine Zahlen stimmen. Und eine solche Batterie für Notebooks ist einfach ein kompletter Witz. Im Zeitalter des Internets sollte man wirklich alles hinterfragen !
Christian
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Naja möglich wäre es ja und wenn die Rechnung stimmt, wäre damit ein biologisches abfallproblem von millionen von Batterien, die Im Hausmüll landen, gelöst.
wenn man das Tritium nur so verpacken könnte, das beim chemischen extrahieren der kern zerfällt oder seine elektronen alle abgibt, wäre dann der Terrorist tot und der Stoff unbrauchbar. wenn man das richtig verkauft, wären rucki-zucki massen von [glow=red:b91fceba02]terroristen toooot
[/glow:b91fceba02]geilo ;-)
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Hallo,
ich habe den Thread jetzt nicht ganz verfolgt, aber das was ihr bauen wollt gibt es schon:
http://de.wikipedia.org/wiki/Isotopenbatterie
http://en.wikipedia.org/wiki/Radiois...tric_generator
Die gibt's atm günstig in Russland beim Schrotthändler.
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das is extrem heftig aber irgendwie n bisschen dähmlich wenn man bedenkt das fast jeden monat n neues notebook rauskommt... wenn man dann nach 2 jahren sich ein neues kauft hat man ein 30-jahre-akku uebrig xD
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Hallo,
hmmm, die Rechnung ist nicht ganz richtig: Denn wer hat sein Schelptop schon 30Jahr im Dauerbetrieb an? Das würde die HDD gar nicht mitmachen.
Wenn das ganze Teil in 30 Jahren 20Jahre an ist, ist das schon viel. Also nur noch von den 75g 2/3.
Aber trotzem noch viel.
mfg
Michael
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Hi,
@Michael
und wie schaltest Du den radioaktiven Zerfall ab wenn Dein Schleptop ausgeschaltet ist ???
mfg
Christian
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Schönen Abend, Christian - gibts da nicht den Trick mit relativistischen Geschwindigkeiten?? Bei denen eine Dilatation der Zeit eintritt? Wenn die Batterie auf einer schnell drehenden Scheibe angebracht wird, die mit relativistischer Drehzahl fährt (ich denke positiv und erwarte drastische Anstiege in den Drehzahlen z.B. der Festplatten) dann wird der Zerfall zwar nicht total verhindert, aber doch merklich abgebremst. >>> Und schon hält die Batterie wieder eine Weile länger (na ja, ok, schon gut, die Platte muss ja noch gedreht werden...).
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Herzschrittmacher mit Isotopenbatterie ... krass ... werden
die Toten dann in Bleisärge eingelötet ?