Ich bin zwar auch kein Profi, aber ich denke, den Halbwissen reicht. Ich würde mir jetzt mal ein paar Grundschaltungen wie Spannungsteiler, RC-Glied und die Transistorgrundschaltungen zu Gemüte führen - das sollte Dich schon etwas weiter bringen. Ausserdem hilft es mir immer - wenn möglich - fest definierte Zustände anzuschauen, also: Was ist wenn der eine Transistor garnicht/total leitet etc. Aber wie gesagt ich hab aiuch nur ein Halbwissen
@Barthi: Ja, auch ich denke, dass Dein Halbwissen reicht Du hast es insbesondere so systematisch dargelegt, dass es wohl auch verstanden wurde, wodurch es dann doch "echtes" Wissen wird - oder?
Ich bin ein bischen traurig, dass Du die Anmerkunegn zur Diode und Transistor noch nicht verarbeitet hast, die ich im Monoflop Thread gegeben habe, aber das wird sicherlich noch.
Es ist ein böses Gerücht, dass Wechselstrom etwas "Anderes" ist als Gleichstrom: Durch einen Kondensator ist noch niemals je ein Elektron durchgeflossen, höchstens wenn es denn gar kein "reiner" Kondensator war sondern das übliche Mischmasch aus Spule, Widerstand und Kapazität Also kann man sich alles auch mit gaanz laaangsam fleißendem Strom erklären!
Ich habe Dir unten auch geschrieben, dass Du erst einmal die 4 wichtigsten einfachen Schaltungen (Hochpass, Tiefpass, Kollektor-, Emitterschaltung) verstehen musst, bevor Du komplexere Schaltungen analysieren kannst!
Ok, als ich an den Teil über den Transistor geschrieben habe, war mir die Sache mit der B-E Diode wieder entfallen, danke, dass du mich nochmal drauf aufmerksam machst. Ja, ich kenne die Schaltbilder von Hochpass und Tiefpass, allerdings ist mir noch nicht ganz klar, wie die Bild der Ausgangsspannungen entstehen. Kann mir jemand erklären, wie diese charakteristischen Bilder zustande kommen? Ist die Eingangsspannung eigentlich eine "richtige" Wechselspannung, bei der der Strom nach einer halben Periode die Flussrichtung wechselt, oder sind es aufeinanderfolgende Stomimpulse, die in die selbe Richtung fliessen, zwischen denen sich Pausen befinden (vergleichbar mit einem pwm Signal)?
Wie gesagt, vergiss den "Wechselstrom". der fließt eben mal hier hin und mal dahin... Sobald Du einen Kondensator in einer Schaltung hast, gibt es IMMER "Wechselstrom". Das macht einfach keinen Unterschied.
In diesem Fall sind die Spannungspegel des Eingangssignals aber nur 0V und maxV.
Aber auch das heißt nichts: "Null Volt" heißt, dass die niederohmige (!) Signalquelle diese Spannung mit aller Gewalt aufrecht hält. Das hat zur Folge, dass BETRÄCHTLICHE STRÖME in die Signalquelle zurückfließen können!
Das ist genauso bei Ausgängen von Mikrocontrollern; gerade Anfänger unterschätzen gerne, was ihnen alles passieren kann, wenn sie einen Ausgang auf "LOW" setzen
Du kannst diese Bilder genauso interpretieren wie beim Monoflop erklärt:
Wenn eine niederohmige Signalquelle eine Kondensatorseite auf ein bestimmtes Spannungspotenzial zwingt, dann zieht die andere Seite notwendigerweise mit .. das ist der "peak" beim Hochpass; jetzt hängt es von den Widerstandsverhältnissen auf DIESER Seite ab, wie schnell sich das jetzt wieder "normalisiert" (t=RC). Alles eigentlich total simpel...
Irgendwie will es bei mir nicht so richtig klick machen. Die Sache mit "Null Volt" heißt, dass die niederohmige (!) Signalquelle diese Spannung mit aller Gewalt aufrecht hält" verstehe (glaube ich). Was meinst du mit mitziehen? Bedeutet das, dass wenn eine Signalquelle die linke Platte eines Kondensators auf 5V zieht, sich die rechte Seite dem anpasst und ebenfalls 5V annimmt? Wenn dass der Fall wäre gäbe es doch keine Veränderung im Osco Bild, oder? Was bewirkt eigentlich der Wiederstand? Da er ja parallel zum Kondensator steht begrenzt er den Strom mit, oder?
Grr...
Ein Kondensator ist an und für sich auf eine bestimmte "Spannung" aufgeladen. Die REFERENZ hierzu ist ihm piepewurscht. Wenn er also (rechts) auf 3 Volt aufgeladen ist und du legst ihn links auf 5 Volt, dann geht er rechts eben auf 8 V - erstmal. Das ist das Prinzip hinter einer Ladungspumpe.
UND DANN guckt er sich die Lage noch mal in Ruhe an!
Warum war er denn rechts auf 3V aufgeladen? Aha! So aber jetzt haben wir hier 8 Volt und - hurtig , hurtig! - weg damit, so schnell es eben die Widerstände zulassen
Es gab ja einen GRUND dafür, das rechts 3 Volt geherrscht haben, warum weiß ich natürlich nicht....
Dies unter der Voraussetzung, dass LINKS eine niederohmige Signalquelle die Spannung am Kondensator bestimmt; wenn die Schaltung komplizierter ist, dann muss man das eben alles noch mit berücksichtigen... Es ging jetzt nur erst mal um den "idealen Hochpass"
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